Der Matcha Tend

Matcha-Tee ist derzeit wortwörtlich in aller Munde. Besonders gerühmt wird seine gesundheitliche Wirkung. Doch ist Matcha für einen gesunden Lebensstil tatsächlich so essentiell oder handelt es sich mal wieder um einen unberechtigten Hype oder gar Geldmacherei – immerhin kosten 50g des Tees bis zu 30€.

Matcha wird aus der Tencha-Teepflanze hergestellt. Dazu werden die Blätter des Tees vom Strunk entfernt und anschließend gemahlen. Das besondere bei diesem Tee ist jedoch die Herstellung: Das Pulver wird mit etwa 80 Grad Celsius heißem Wasser übergossen. Dann wird mit einer Art Schneebesen aus Bambus der Tee schaumig geschlagen. Je mehr Schaum entsteht, desto besser ist der Matcha gelungen.
Wichtig beim Matcha ist vor allem die Qualität des Tees, welche die Wirksamkeit, aber auch den Geschmack beeinflusst. Je heller der Tee, desto besser die Qualität.

Wie alle Grüntees enthält Matcha auch den hoch gelobten Inhaltsstoff EGCG. Dieser soll nicht nur entzündungshemmend wirken, sondern auch bei Krankheiten das Immunsystem unterstützen. Zudem wird EGCG sogar eine Wirkung gegen Krebs nachgesagt. Do soll es unter anderem das Wachstum von Tumoren hemmen. Des Weiteren werden im Moment Studien zur Wirksamkeit von EGCG bei Alzheimer durchgeführt. Wer Matcha trinkt, soll etwa dreimal so viel EGCG aufnehmen als bei anderen Grüntees. Allerdings müssen für eine wirksame Dosis immer noch mehr als eine Tasse pro Tag getrunken werden.

Matcha kann auch so erfrischend wirken wie eine Tasse Kaffee – kein Wunder, enthält er doch ebenfalls Koffein. Speziell ist hier jedoch die Aufnahme des Koffeins vom Körper. Im Gegensatz zum Kaffee findet dieser beim Matcha im Darm und nicht im Magen aufgenommen. Dadurch wirkt er erst später, aber dafür auch länger. Dies fördert die Konzentration und Aufmerksamkeit und wirkt zudem stressabbauend.

Besonders am Matcha idt sejne pulverisierte Form. Dies erleichtert dem Körper die Aufnahme der Inhaltsstoffe. Besonders die Bioverfügbarkeit der enthaltenen Antioxidantien und Catechine wird gesteigert. Aber auch die Vitamine und Mineralien im Matcha können leichter aufgenommen werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Vitamin A, B1, E und K, aber auch Calcium und Kalium. Außerdem ist eine besonders große Menge an Eisen in Matcha enthalten. Zudem befindet sich Chlorophyll unter den gesundheitsunterstützenden Inhaltsstoffen.

Matcha ist also keinesfalls ungesund oder wird zu unrecht beworben. Gerade weil viele Studien zur Wirksamkeit von Matcha existieren, gilt diese als medizinisch gesichert. Allerdings gilt natürlich wie immer, dass die Dosis das Gift ausmacht und eine ausgewogene Ernährung immer zu einem gesunden Lebensstil gehört.

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